Neu bei mir im Programm ist schamanische Männerarbeit.
Aber was ist das genau, und wieso richtet sich diese Arbeit an Männer?
Ich werde hier kurz erläutern, wieso Männer heutzutage oft Probleme haben, und wie schamanische Arbeit dabei helfen kann.

Kulturelle Veränderung für Männer
Seit ein paar Generationen hat der Feminismus die Gesellschaft durchdrungen. Mit ihm lösten sich die klassischen gesellschaftlichen Rollen von Männlichkeit und Weiblichkeit auf. Frauen haben immer mehr die Domäne von Männern eingenommen – andersherum denken Männer nun oft, dass sie deshalb besonders weiblich sein müssen, quasi als Ausgleich. Das ist aber Quatsch, denn es geht in diesem Prozess der Anpassung an diese gesellschaftlichen Veränderungen eben nicht darum, sein sexuelles Potenzial zu leugnen und die Polarität zu verlieren, sondern genau um das Gegenteil, also die weitere Entwicklung männlicher Eigenschaften, bspw. durch schamanische Männerarbeit.
Männerarbeit früher
Das männliche Selbstbild war (und ist immer noch) stark durch materielle Sicherheit geprägt. Männer entwarfen Technologien und setzten sie ein, um Ressourcen zu sichern. Das war bis vor kurzem ihre einzige(!) primäre Aufgabe – bis die Frauen ihnen dies halt als einzige Domäne streitig machten. Das heißt, heute sind viele Frauen eben nicht mehr auf die materiellen Ressourcen eines Mannes angewiesen. Dieser Umstand erzeugt eine Spannung, ob gewollt oder nicht, denn diese primäre Domäne des Mannes ist quasi verloren gegangen.
Man kann die Zeit aber nicht zurückdrehen, und Frauen zurück an den Herd schicken (obwohl ein nicht unwesentlich kleiner Teil der Frauen mit der reinen Hausfrau-Dynamik eigtl. kein Problem hat). Allerdings geht es wahrscheinlich gesellschaftlich halt um etwas anderes, und zwar die Weiterentwicklung des Mannes. (Wie man das durch schamanische Männerarbeit machen kann, kommt später im Text.)
Früher hat es gereicht, wenn ein Mann durch seine körperliche Arbeit nur genug Geld (oder noch weiter zurück Tiere) nach Hause gebracht hat. Diese primäre Aufgabe ist komplett verloren gegangen. Nun richtet sich die Frage also darauf, was der Mann denn dann „zu bieten haben muss“.
Da gibt es verschiedene Antworten, die sich aber heute mehr auf innere Dynamiken beziehen, als äußere Qualitäten.
Und das Gute daran ist, dass Männer diese innere Qualitäten durch Arbeit an sich selbst entwickeln können, bzw. sogar müssen, um bei Frauen noch erfolgreich zu sein.
Was Männer heute können müssen
Paradoxerweise heißt das nicht, dass Männer heute keine Versorger mehr sein müssen. Müssen sie schon, das lässt sich genetisch nicht so einfach abschalten. Wo die Frauen aber auch in die materielle Versorger Rolle geschlüpft sind, müssen Männer sich mehr auf der emotionalen Seite entwickeln.
Das heißt aber nicht, dass sie weinerlicher werden sollen, sondern im Gegenteil, stoischer. Und da gibt es häufig ein riesen Missverständnis.
Alte Männererziehung basierte auf Abhärtung. (‚Ein Indianer kennt keinen Schmerz‘.)
Diese Form der Abtrennung von der emotionalen Basis ließ junge Männer häufig „hart“ werden. Das ist aber nicht mit stoisch, mit der weiteren Entwicklung des Männlichen gemeint.
Diese Abhärtung durch Unterdrückung führt nämlich letztendlich dazu, dass der emotionale Kern und Ballast der Vergangenheit, bspw. durch die frühe Kindheit, später nicht mehr abgearbeitet und geheilt werden kann. Diese (alte) Art von Männern zu erziehen, führt dazu, dass diese eigentlich immer Kinder blieben, emotional & mental.
Sie lässt Männer emotional oft nicht reifen und führte dazu, dass seit Generationen quasi nur „Waschlappen“ entstehen konnten. Zwar körperlich da, aber dadurch emotional oder psychisch oft nicht anwesend.
Der Einfluss der Frauen
Diese emotional unterentwickelten Männer sind bis ins hohe Alter nicht fähig normale Bindungen mit Frauen einzugehen, ohne dass sie Gefahr laufen massiv psychologisch unterbuttert, also quasi manipuliert zu werden. Dieser Frust führt bis heute bei vielen Männern zu Süchten aller Art.
Die Lösung wäre es tatsächlich diese Traumata der Vergangenheit aufzulösen. Das geht allerdings nur mit einer psychischen Distanzierung des Elternhauses, häufig von der Mutter, die diese Bindung und Entwicklung tatsächlich stört. Daraus lässt sich schließen, dass der „schwache Mann“ auch ein Produkt weiblicher Erziehung ist, der das Problem eigentlich erst erzeugt hat.
Natürlich ist es auch der Einfluss der Männer, der dies hingenommen hat, nicht zu unterschätzen. Beides spielt eine Rolle.
Evolution in der biologischen Menschheit
Wenn man das große Bild sieht, dann kann man eigentlich erkennen, dass weibliche sexuelle Selektion immer dem großen Überleben diente. D.h. es wurden, wie in vielen Tierspezies, die männlichen Fortpflanzungspartner sehr genau selektiert, was eben bedeutet, dass sich nicht jedes männliche Wesen fortpflanzen konnte. Diesen biologischen Filter haben wir kulturell überbaut. Das heißt, es gibt sogar einen gesellschaftlich-kulturellen Druck, dass sich jeder Mann mit einer Frau fortpflanzt. Biologie und Kultur sind daher in einem Wettstreit um die Fortpflanzung, und wir haben nun vermutlich einen Punkt erreicht, wo die Biologie wieder über die Kultur gestellt wird. Feminismus (& co.) sind vermutlich daher solche biologischen Triebe, die sich gegen die Kultur richten. (Man bemerke einmal das oft verwendete Wort „Patriarchat“ in feministischer Literatur.)
Ziel und Zweck ist es einen Mann (zur Fortpflanzung der besten Gene) zu erschaffen, der jetzt beides können muss: materielle Versorgung & männliche emotionale Präsenz darzustellen.
Logischerweise werden das viele Männer wirklich nicht schaffen, und es ist davon auszugehen, dass Frauen immer selektiver werden, was das Thema angeht.
Das Ziel von Frauen ist es insgeheim nämlich nicht die materielle Versorgung sicherzustellen, sondern die genetische Versorgung. Das Überleben und die Weiterentwicklung der Spezies, also die Fürsorge der Kinder, ist immer die essenziellste Aufgabe alles Handelns. (Egal ob für männliche oder weibliche Seite.)
Emotionale Stabilität für Männer durch schamanische Männerarbeit
Wie schon oben erwähnt, sollen Männer der Zukunft (und Gegenwart) emotional stabil sein. Doch was bedeut das konkret?
In Wirklichkeit sind Männer auf emotionale Ebene viel verletzlicher als Frauen. Wo Frauen auf körperlicher Ebene das zarte Geschlecht sind, sind es Männer auf emotionaler Ebene. Deshalb sind Männer auch die wahren Romantiker, und nicht die Frauen.
Aber das Ganze ist erstmal kein Vorzug, sondern ein Nachteil. Aus dieser Verletzlichkeit heraus entstehen schnell Traumata, emotionale Abhängigkeit und super schnell damit auch Manipulierbarkeit durch Frauen. Diese Manipulierbarkeit hat zwar, wie oben schon erwähnt, zu einem gewissen Gleichgewicht geführt, wenn die Frau zu Hause bleiben musste – wird aber im Zeitalter des Feminismus zu einem riesigen Ungleichgewicht, quasi einer Last, die es abzuarbeiten gilt.
Die bisherige Lösung seine Emotionen einfach abzuspalten bzw. zu unterdrücken führt daher nicht mehr weiter.
Sich in seinen Emotionen zu ergießen, und weinerlich zu werden, also in das andere Extrem zu fallen, führt genauso wenig weiter. Die Lösung liegt, wie so oft, in der Mitte.
Der (moderne) Mann, muss lernen sich seinen Emotionen zu stellen, und diese auszuhalten. Das Aushalten ist der richtige Schritt. Das gilt für alle möglichen inneren, aber auch äußeren unangenehmen Situationen. Und das ist es, was auch der Stoizismus lehrt. Man versucht äußere, wie innere Zustände nicht permanent zu ändern, und damit vor ihnen wegzulaufen, sondern man akzeptiert einfach, wie es ist und wächst daran. Das heißt, der Mann lernt irgendwann resistenter gegen alle möglichen emotionalen inneren, aber auch äußeren Umständen zu werden. Er hat dafür ein starkes angelegtes Potenzial, was er nämlich mit seinem Kopf steuern kann. Anstatt die Emotionen verändern zu wollen, kann er verstehen, dass sie wie nur ein Wind oder eine Welle sind, die wieder vergehen. Erlebt er dies sehr oft und auch bewusst, wird er vor solchen Dingen immer weniger Angst entwickeln und quasi auch furchtloser gegen alle möglichen Dinge werden.
Das ist keine Sache, die man von heute auf morgen lernt, sondern das dauert Jahre der Reifung – aber Frauen wollen diese Männer haben. Schamanische Männerarbeit kann jedoch dabei helfen diesen Prozess wesentlich zu beschleunigen.
Warum Frauen emotional entwickelte Männer suchen
Das Ganze hat etwas mit Stabilität zu tun. Männer können lernen Emotionen stabiler auszuhalten und quasi sogar kontrollieren zu können, wie ein wildes Pferd zu reiten, bildlich gesprochen. Diese Fähigkeit ist ein männliches Potenzial, dass Frauen verwehrt ist. Frauen können niemals so gut werden Emotionen zu kontrollieren, wie Männer (auch wenn das für Männer ein harter Weg ist..)
Ich würde auch behaupten, dass die allerwenigsten Männer diesen Weg bis heute überhaupt eingeschlagen haben. Das ist für (uns) quasi alles Neuland.
Es gibt übrigens dazu ein gutes Sinnbild aus der indischen Philosophie und zwar die Shiva / Shakti Analogie.

Shiva und Shakti sind sowas ähnliches wie Yin / und Yang der chinesischen Philosophie und repräsentieren das männliche und weibliche Potenzial.
Grundsätzlich gilt, und deshalb kann man das Beispiel hier gut heran ziehen, der Shiva für das männliche Potenzial, aber auch für das Bewusstsein. Das Weibliche, also die Frauen, sind die Shakti, die für die Materie oder auch die Energie stehen. Emotionen sind pure Energie, das heißt, grundsätzlich etwas weibliches / Shakti. Der Shiva ist jedoch immer ein bisschen größer als die Shakti. (Kann man im Bild sehen.) Das heißt, Shiva umschließt Shakti. Das Bewusstsein umschließt die Materie bzw. Energie bzw. Emotion in diesem Beispiel.
Das männliche Prinzip kann also lernen das weibliche Prinzip zu umschließen, schützen und damit zu beherrschen. Wäre die Shakti größer als Shiva, würde Materie, Energie oder Emotion stärker als der Geist sein und diesen verwirren. Diese Verwirrung hat dann wieder negativen Einfluss auf die Shakti, da sie dann unkontrolliert ist und Chaos anrichten kann. (Aus diese chaotischen Phase müsste das männliche Bewusstseinsprinzip dann lernen sich zu erweitern und damit das Chaos wieder zu bändigen.)
Im normalen männlichen Mann ist das Shakti Prinzip grundsätzlich stärker, als das Shiva Prinzip, daher muss er sein Shiva-Anteil stärken, um seine Shakti unter Kontrolle zu bekommen.
Männlichkeit stärken durch schamanische Männerarbeit
Wie schon öfters angedeutet, muss der Mann seine weiblichen Anteile nicht verstärken, sondern seine männlichen, also Shiva Aspekte. Wenn man in dieser Mythologie bleibt, gibt es dafür schon ein paar Anhaltspunkte: Shiva ist ein Asket und Yogi. Das heißt er
- meditiert
- übt sich in Bescheidenheit
- setzt sich Widrigkeiten (wie kaltem Wetter) aus
- nutzt Pychedelika
Das sind erstmal gute Anhaltspunkte, wie man Männlichkeit heute tatsächlich weiter entwickelt.
Emotionale Stabilität schaffen mit schamanischer Arbeit
Da ich mich ja mit Schamanismus beschäftige, kann ich sagen, dass dieser auch dabei gute Hilfe sein kann. Und zwar über ein paar unterschiedliche Wege, die sich mehr mit dem energetischen Strukturen des männlichen und des weiblichen beschäftigen. Schamanische Männerarbeit basiert wesentlich auf der schamanischen energetischen Seelenarbeit an diesen konkreten Themen:
Kindliche Traumata auflösen
Das ist natürlich ein riesen Feld, weil diese Traumata regelmäßig und strukturell irgendwie vorhanden sind. D.h. es gibt eigtl. niemanden, der seine Kindheit ohne Traumatisierung aufwächst. In gewisser Form, soll das sogar so sein, wenn man die Punkte oben beachtet.
Diese Traumata kann man aber sehr gut mit der schamanischen Seelenteilrückholung (hier mehr dazu lesen) heilen. Es gibt meiner Meinung nach gar keine schnellere Methode, diesen ganzen Kram aus der Kindheit aufzuarbeiten.
Was dann in der Regel erfolgt, ist so etwas, was man als „Nachreifen“ beschreiben kann, je nach dem, wo ein Klient auf seiner emotionalen Entwicklung stehen geblieben ist, gehtes dann weiter. Destruktives Verhalten, wie Süchte etc. sind dann oft passé, weil nicht mehr notwendig.
Ahnengeschichten befrieden
Je nach dem, wie lange man in der männlichen Ahnenlinie aber so eine „Waschlappenkonditionierung“ abbgekommen hat, sind die Widerstände aus der Vergangenheit größer, als die aus dem eigenen Leben. Da hilft dann nichts anderes, als diese Ahnen zu befrieden und zu erklären, dass man sich ab sofort in eine andere Richtung entwickeln will und wird. Das ist oft eine größere energetische Arbeit selbst, als die Seelenteilrückholung in der eigenen biographischen Vergangenheit. Man könnte sagen, dass sich es viele Männer in den männlichen Ahnenlinien, besonders „bequem“ eingerichtet haben, und diesen Platz häufig nicht so schnell aufgeben wollen. Wenn man zu Faulheit und Selbstsabotage neigt, hat das häufig damit zu tun.
Initiationen im schamanischen Kontext der Männerarbeit
Wenn man beides abgearbeitet hat, ist man oft erst auf dem energetischen Bewusstseinsniveau sich auch diesen unangenehmen Emotionen zu stellen und nicht davor wegzulaufen. Der oben beschriebene Abhärtungsprozess beginnt da eigentlich erst, und das Leben stellt einen da interessanterweise immer vor neuen Herausforderungen.
Diesen irgendwie auch genießen zu lernen, ist ein interessanter Seitenaspekt, den ich mal nicht unerwähnt lassen will. Das stoische Prinzip des nicht-weg-duckens hat auch einen Aspekt des Genusses, was man aber nicht so einfach verstehen kann, da es paradox wirkt, dass das scheinbar unangenehme dann angenehmer wird als das angenehme. Ist aber eines der Rätsel des Mensch-seins, sowas zu lernen 😉
Ab einem gewissen Punkt kann man dann auch initiatorische Elemente freischalten und aktivieren, die diesen Prozess in einen permanenten Modus bringen.
Wahrscheinlich wird jetzt der eine oder andere (männliche) Leser ein Zucken in sich bemerkt haben.
Ja darum geht es tatsächlich: permanentes Dasein, ohne Fluchtmöglichkeiten mehr. Ohne Ablenkung und ohne Schwäche irgendwann. Das wirkt anfänglich erschreckend, und das ist es auch, weil es eine Art Macht darstellt, vor der man (Mann) sich erstmal selber fürchtet, was aber eigentlich quatsch ist neutral betrachtet.
Als Vorrausschau, wozu dies Prozesse führen sollen und wozu das ganze dienen soll, dann ist das Ergebnis am Ende vermutlich eine große Furchtlosigkeit. Das ist aber keine Furchtlosigkeit auf Grundlage von Abgespaltenheit oder Verrücktheit, sondern aus einem Gefühl der Unzerstörbarkeit. Hier kommt dann (irgendwie) auch ein Aspekt des wahren Kriegers dazu, der hier evolutionär vermutlich angezeigt ist.
Vielleicht umschreibt es diese Geschichte ganz gut:
Ein General zog im Krieg mit seinen Truppen durch das Land. Als er in ein Dorf mit einem Kloster kam, flohen alle Menschen aus Angst. Nur ein Zen-Meister machte keine Anstalten zu fliehen, als der General mit seinen Männern das Dorf einnahm.
Bekannte Zen-Geschichte
Der General ging in das Kloster, zog vor dem Meister, der ruhig in seiner Meditation saß, sein Schwert und drohte: «Weißt du nicht, wer ich bin? Ohne mit den Wimpern zu zucken kann ich dich töten.» Der Zen-Meister erwiderte sanft: «Und du, weißt du nicht wer ich bin? Ich bin ein Mann, den man töten kann, ohne dass er mit der Wimper zuckt».
Da erkannte der General die tiefe Einsicht aus diesem Moment, verneigte sich und untersagte seinen Männern, das Dorf zu plündern.
Wenn du dich bereit fühlst, diesen Schritt zu gehen, und mit so einem (neuen-alten) Mindset mehr Erfolg in Beruf und bei Frauen zu haben, dann wage den Schritt und nehme Kontakt zu mir auf, um live oder über Entfernung schamanische Männerarbeit mit mir zu machen.
Ich führe durch all diese Prozesse mit Rat & Tat und vor allem mit schamanischen Sitzungen und den Spirits.
Wenn Sie an einer schamanischen Behandlung oder schamanischen Fernbehandlung interessiert sind, nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf!
Weitere Beiträge:
• Blog Themen direkt: Schamanische Behandlung & Schamanismus
Den Blog hier abonnieren: